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Zwischen Falten und Schatten

2008, Westwerk, Hamburg

Installation von Pauline M`barem und Anna Lena Grau

Eine gefaltete Struktur als Ausgangspunkt unterschiedlicher Phänomene der Umhüllung, Überlagerung, Einstülpung und Verknotung. Entwürfe komplexer Metamorphosen werden entwickelt. Das Potenzial der Falte ist transformatorisch - implizierend, komplizierend beschreibt sie Zonen des Übergangs. Doch wie definiert sich der Raum zwischen zwei Falten? Wo beginnen Schatten und wo hören Körper auf? Die Ausstellung inszeniert eine Phänomenologie der Falte als Schwellenraum. Die Hauptstruktur wird von einer getapten - gefakten Schleife am Boden bestimmt. Angelehnt an eine Abbildung aus Gilles Deleuzes Buch Die Falte. Leibnitz und der Barock umkreist sie s-förmig, um sich selbst gedreht die beiden Säulen des Ausstellungsraumes.
Auf runden jeweils an den Ecken der Säulen befestigten Konsolen sind sowohl Objekte als auch Projektoren präsentiert, deren Projektionen die umliegenden Wände in die Spiralbewegung mit einbeziehen. Durch diese in sich gedrehte Bewegung der Inzenierung werden die ausgestellten Arbeiten mit der Struktur des Raumes gleich einer umarmenden Klammer verbunden.

Zwischen Falten und Schatten, 2008  

links A.L. Grau, rechts P. M`barek  

Mitte P. M`barek, Außen A.L. Grau  

Objekt A.L. Grau, Video P. M`barek  

Zwischen Falten und Schatten, 2008  

Video P. M`barek, Objekte A.L. Grau  

Zwischen Falten und Schatten, 2008