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Vertikale Horizontrotation

2004/08, Lichtstativ, Kamerastativ, Föhne, Pingpongbälle, Größe variabel

Zwei Föhne sind an einem Kamera- und einem Lichtstativ besfestigt, in ihrem diagonalen Luftstrohm schweben zwei Bälle. Jeder Ball kreist im Fokus des Föhns. Dort festgehalten, verweist er auf Planetenkonstellationen, Ausleuchtungen und Differenzverhältnisse. Unter der Decke des Raumes bewegen sich glitzernde Reste einer Isolierfolie. Die Installation, die nach der Beobachtung geometrischer Formen in den Melancholiedarstellungen des 16. Jahrhundert entstand, inszeniert das betrachtete Objekt in einem provisorischen Spannungsfeld zwischen Mystik und Mathematik.

Vertikale Horizontrotation, 2007  

Vertikale Horizontrotation, 2008  

Vertikale Horizontrotation, 2007  

Vertikale Horizontrotation, 2007